In Morcote ist die Novene ein intimes und besonderes Ritual

Morcote

Öffnungszeiten

Montag: 20:00 – 23:00
Dienstag: 20:00 – 23:00
Mittwoch: 20:00 – 23:00
Donnerstag: 20:00 – 23:00
Freitag: 20:00 – 23:00
Samstag: 20:00 – 23:00
Sonntag: 20:00 – 23:00

Eintritt frei

Jedes Jahr findet das traditionelle Biciocá im Glockenturm der Kirche Santa Maria del Sasso statt

In einigen Dörfern des Kantons Tessin ist es noch heute üblich, jedes Jahr während der Novene die Glocken von Hand zu läuten.

In Morcote, einem der schönsten Dörfer der Schweiz, wird diese Tradition dank der Bevölkerung, die sie an die Nachwelt weitergegeben hat, lebendig gehalten. Das Ritual von Morcote ist einzigartig, da das Läuten der Glocken durch Anschlagen mit dem Klöppel (Biciocá genannt) erfolgt. Dank einer Stube im Glockenturm der Kirche Santa Maria del Sasso mit Kamin, Tisch und Holzbänken wird dies zu einem Moment der Geselligkeit und Vertrautheit.

Das Ritual der Novene von Morcote ist Teil des Inventars „lebendiger Traditionen“, welches durch die UNESCO-Konvention zum Schutz des immateriellen Kulturerbes geschaffen wurde.

9 Tage vor Weihnachten, zwischen 20:00 und 23:00 Uhr, versammeln sich die Freiwilligen um den Tisch, essen gemeinsam mit Freunden und Bekannten etwas und klettern abwechselnd auf den Glockenturm, um die Glocken zu läuten. Die gespielten Melodien sind einfach, aber festlich und ihr Wissen wird dank der Ausbildung durch die erfahrensten Glöckner mündlich weitergegeben.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Da es sich jedoch um einen kleinen und intimen Ort handelt, ist die Zahl der teilnehmenden Personen sehr begrenzt: Die Morcotesi und Gäste können sich zu zehnt oder höchstens fünfzehn um den Kamin aufhalten.

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