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Bellinzona

Lukmanier

Coira - Reichenau - Flims - Disentis - Lucomagno - Lugano

Der 1915 M.ü.M. gelegene Lukmanier war einst einer der wichtigsten Alpenübergänge. Kaiser wie Otto I., Heinrich II. oder Friedrich I. Barbarossa überquerten ihn auf ihren Italien-Feldzügen. Heute führt eine gut ausgebaute Strasse von Chur nach Disentis und von dort weiter über den Lukmanier-Pass. Hat man diesen passiert, melden sich im Blenio-Tal – auch «Tal der Sonne» genannt – bereits die ersten Vorboten des Südens.
Der Lukmanierpass bietet die einzige Möglichkeit, die Schweizer Alpen mit dem Auto zu überqueren, ohne eine Meereshöhe von über 2000 Metern zu überschreiten. Aufgrund seiner relativ tiefen Lage ist der Pass auch im Winter meist offen.
Schon die Römer machten sich diesen Umstand bei ihren Alpenüberquerungen zunutze. Ortsnamen wie Castro, Campo, Ponto Valentino oder Aquila weisen auf eine starke römische Präsenz im Blenio-Tal hin, und auch die Bezeichnung Lukmanier hat lateinische Wurzeln. Sie spielt auf den einst weitläufigen Wald an (lucus magnus = grosser Wald).
Seine erste Blüte erlebte der Lukmanier-Pass im Fränkischen Reich, als Anfang des 8. Jahrhunderts das Kloster Disentis gegründet wurde, welches den Ort bis heute prägt. Im Hoch- und Spätmittelalter, vor allem zur Zeit der Staufer, galt der Lukmanier als wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Schweiz, verlor diese Rolle dann aber an Gotthard- und Splügenpass, welche den Nachteil der rund 200 Meter höheren Kulmination durch direktere Linienführung ausgleichen.

Passhöhe: 1915 M.ü.M.
Verbindet: Graubünden und Tessin
Talorte: Disentis und Biasca
Ausbau: Strasse
Erbaut: 1977
Max. Steigung: 9%
Wintersperre: ganzjährig geöffnet

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