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Themenwege – Historischer-naturalistischer Themenweg Sonvico

Etappe 15: Die Kalkbrennerei

Der in eine Trockenmauer eingelassene Stollen ist alles, was noch von einem ehemaligen Kalkbrennofen zu sehen ist.

In unserem Gebiet, reich an Kalkfelsen, gibt es viele Überreste von Kalkbrennereien. Es handelt sich um einfache und primitive Bauten, die aus einem im Boden völlig eingesenktem Trockenmauerzylinder und einem Stollen für das Schüren des Feuers bestehen. Mit sorgsam ausgewählten Steinen wurde im Inneren der Kalkbrennerei eine Kuppel gebaut, die breit genug war, um das Feuer frei brennen zu lassen. Die restlichen Steine wurden darüber aufgeschichtet. Das Feuer brannte tagelang und erforderte grosse Mengen an Brennstoff, normalerweise minderwertiges Holz und Reisig, welches nach dem Fällen des Waldes übrigblieb. Der Kalk (Ätzkalk) wurde dann verkauft und in Schollen transportiert. Bevor man ihn verwenden konnte, musste man den Ätzkalk zuerst mit Wasser löschen. Bei diesem Vorgang wurden Temperaturen von bis zu 300 Grad erreicht. Danach konnte man ihn Jahrzehnte lang in Löchern aufbewahren. Mit Sand gemischt, als Bindemittel zwischen den Steinen, wurde der Kalk für Bauarbeiten verwendet: um Bodenbeläge und Trennwände herzustellen, zum Tünchen und Verputzen. Er wurde auch zur Desinfektion von Gemüsegärten und Ställen und zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen benutzt.

Im letzten Jahrhundert wurde die Kalkproduktion vom Patriziat versteigert. Es gibt andere Ruinen von Kalkbrennereien in Curölgia (unterhalb von Pianézze), entlang dem Weg von Múrio bis Cioásc und Sass Gránde (Denti della Vecchia). Die am besten erhaltenen befinden sich in Cóla, im Gebiet von Villa Luganese.

  1. Ähnliche Ausflüge

    Historischer-naturalistischer Themenweg Sonvico
    Etappe 1: Der Brunnen und der "Riaron"
    Etappe 2: Das Haus "Della ragione"
    Etappe 3: Grad
    Etappe 4: Cassinel
    Etappe 5: Der gemischte Laubwald
    Etappe 6: Geologische Besonderheiten
    Etappe 7: Mühle und Brücke
    Etappe 8: Die Lichtung im Wald
    Etappe 9: Der Giessbach Franscinone
    Etappe 10: Der Waschtrog
    Etappe 11: Die Waldvögel
    Etappe 12: Das Erosionstal des Franscinone
    Etappe 12: Wasser und Energie
    Etappe 13: Das Schwemmland-Gebiet
    Etappe 14: Die Molkerei
    Etappe 16: Das ländliche Gebiet
    Etappe 17: Das feuchte Gebiet von Canéed
    Etappe 18: Der Kohlenplatz
    Etappe 19: Die Terrassierungen
    Etappe 20: Madonna d'Arla
    Etappe 21: Der Kastanienwald von Pian Piret
    Etappe 22: Der Buchenwald
    Etappe 23: Der Kupellfels
    Etappe 23a: Die Denti della Vecchia
    Etappe 24: R’Alborón
    Etappe 25: Das Oratorium von S. Martino
    Etappe 26: Der Dorfkern von Sonvico
    Etappe 28: Die Nusspresse
    Etappe 28: Die Kirche S. Giovanni Battista

  2. Anreise

    Le Autolinee Regionali Luganesi coprono la tratta Lugano – Sonvico; dalla Val Colla si può accedere a Sonvico, usufruendo dell’autopostale, percorrendo il tragitto Tesserete – Sonvico.

    Viaggio coi trasporti pubblici!

  3. Wegweisung

    Sonvicosentierostorico Adesivo

  4. Download