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Museo Hermann Hesse
Sie ging ihren eigenen Weg und hinterliess mit ihrem poetisch forschenden Blick ein Werk voller Überraschungen. Isa Hesse-Rabinovitch (1917–2003) war Illustratorin, Fotografin und Filmemacherin. Ein Leben lang schuf sie fesselnd verspielte Bildwelten. In Zürich und Wien ausgebildet, später in der Deutschschweiz und im Tessin tätig, bewegte sie sich kühn zwischen angewandter und freier Kunst und als Ehefrau von Hermann Hesses Sohn Heiner auch im engsten Umfeld des Dichters. Hermann Hesse erkannte früh ihr künstlerisches Talent und liess mehrere seiner Schriften durch sie illustrieren. Die gegenseitige Sympathie bildete die Grundlage für Gespräche auf Augenhöhe – bis zu seinem Tod 1962. Erst danach, in den späten 1960er-Jahren, griff sie zur Filmkamera und wurde zu einer Wegbereiterin des Schweizer Autor:innenfilms.
Die Sonderausstellung Isa Hesse-Rabinovitch! lädt dazu ein, einer eigenständigen, bislang wenig beachteten künstlerischen Stimme zu begegnen, die unterschiedliche Medien und Formensprachen verbindet. Im Tessin fand sie einen Ort des Rückzugs und der Konzentration und zugleich die Freiheit zum radikalen Experiment. Entdecken Sie eine Künstlerin, die das künstlerische Erbe der Familie Hesse auf ihre ganz eigene Weise bereicherte – und deren Werk heute mit überraschender Frische zu uns spricht.
Preise
- Die vollständige Liste der Preise, Rabatte und Ermässigungen kann direkt auf der Website des Museums eingesehen werden
Ra Cürta 2, 6926, Montagnola, Schweiz
Museo Hermann Hesse
Tel: +41 91 993 37 70
info@hessemontagnola.ch
www.hessemontagnola.ch
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