6a biennale svizzera del territorio – Handle with care

Lugano

Eintritt frei

Vom 1. bis 3. Oktober findet die 6. biennale svizzera del territorio in Lugano, Mendrisio und Bellinzona statt. Zentrum der Veranstaltung ist die Villa Saroli in Lugano. Die vom Istituto Internazionale di Architettura unter der Leitung der Architektin Ludovica Molo organisierte Biennale vereint renommierte Planerinnen und Planer, die von einem internationalen Kuratorium ausgewählt wurden. Auf dem Programm stehen Vorträge, Podiumsdiskussionen, ein Stadtrundgang sowie partizipative Aktivitäten, die der Öffentlichkeit kostenlos offenstehen.



Der Titel „Handle with Care“ lädt dazu ein, über die Dringlichkeit einer verantwortungsvollen, auf Fürsorge ausgerichteten Architektur nachzudenken – einer Architektur, die repariert, erhält und regeneriert, indem sie auf bestehende Orte eingeht und die betroffenen Gemeinschaften einbezieht. Damit setzt die Biennale einen bewussten Gegenentwurf zur Logik von Abriss und Neubau sowie zu einer Architektur, die auf Flächen- und Ressourcenverbrauch beruht.

Donnerstag, 1. Oktober – Eröffnungskonferenz in Mendrisio, Die Biennale wird mit einer Eröffnungskonferenz an der Accademia di Architettura in Mendrisio eröffnet. Der Abend ist dem Dialog innerhalb der Architektur- und Planungswelt gewidmet und stellt die politische sowie gesellschaftliche Verantwortung der Disziplin in den Mittelpunkt. Diskutiert werden zentrale Themen wie Wohnen, Umnutzung, Wiederverwendung und Partizipation.

Freitag, 2. Oktober – Bellinzona, Der Tag beginnt in Zusammenarbeit mit dem Dipartimento del territorio und der Stadt Bellinzona mit einem Stadtrundgang zu Orten, die den Wandel der Stadt exemplarisch veranschaulichen: von ehemaligen Industriearealen über öffentliche Räume und Renaturierungsprojekte bis hin zu neuen Wohn- und Schulquartieren.

Anschliessend wird im Istituto di Ricerca in Biomedicina (IRB) das Symposium eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit einem besonderen Territorium: einer Brücke zwischen Nord- und Südeuropa, gelegen zwischen der lombardischen Metropole und der übrigen Schweiz, geprägt von komplexen Dynamiken und empfindlichen Gleichgewichten. Zwei Podiumsdiskussionen widmen sich den zukünftigen Entwicklungsperspektiven des Territoriums und den Instrumenten, mit denen diese bereits heute gestaltet werden können.

Am Abend werden im Park der Villa Saroli die zehn im Rahmen des „Call for Action“ ausgewählten Installationen enthüllt. Die Projekte bleiben bis zum 28. November 2026 öffentlich zugänglich.

Samstag, 3. Oktober – Lugano, Das Symposium wird in Lugano fortgesetzt. Zwischen dem Italienischen Generalkonsulat und der Villa Saroli steht der Tag ganz im Zeichen des Themas „Care“. Internationale Referentinnen und Referenten präsentieren Vorträge und Fallstudien; zudem finden die Präsentationen des «Call for Pecha Kucha» statt. Den Abschluss bildet ein Abendprogramm in der Villa Saroli mit performativen Beiträgen und einem geselligen Ausklang.

Während drei intensiven Tagen verwandelt sich die Villa Saroli in ein offenes Labor für Architektur und Territorium. Workshops, Installationen, Ateliers und vielfältige Begegnungen laden dazu ein, den Gedanken der Fürsorge für unser Territorium gemeinsam zu erleben und zu diskutieren. Alle Veranstaltungen sind kostenlos und öffentlich zugänglich.

Villa Saroli
Viale Stefano Franscini 9, 6900, Lugano, Schweiz

Viale Stefano Franscini 9, 6900, Lugano, Schweiz

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